Trackum

Wer zeigt mir, welche Kampagne wirklich Kunden bringt?

Ein Dashboard mit Anfragen, Verkäufen, Werbekosten und ROAS je Kampagne, täglich aktuell. Dazu: ROAS berechnen, Attribution verstehen und Kampagnen mit echten Verkäufen verbinden.

Fragen · · Stand · 5 Min. Lesezeit · Mit KI erstellt und KI-gestützt geprüft am

Wer zeigt mir, welche Kampagne wirklich Kunden bringt?
Foto: Merakist auf Unsplash

Trackum. Unser Dashboard zeigt dir je Kampagne Besucher, Anfragen, Verkäufe, Werbekosten und ROAS, täglich aktuell und montags als Wochenmail. Der Unterschied zu den Berichten der Werbeplattformen: Die Umsätze kommen aus deinem CRM oder Shop, etwa aus HubSpot, Pipedrive, Shopify oder WooCommerce, und nicht aus der Zählung einer Plattform.

Google Ads und Meta zeigen Klicks und Conversions. Ob daraus ein Auftrag wurde, weiß nur dein CRM oder dein Shop. Erst wenn beides in einem Bild steht, siehst du, welche Kampagne wirklich Kunden bringt und welche nur Anfragen, aus denen nichts wird. Genau diese Verbindung ist die Lücke in vielen Setups.

Warum zeigen Werbeplattformen nicht, welche Kampagne Kunden bringt?

Werbeplattformen sehen nur ihren eigenen Teil der Customer Journey. Google Ads zählt eine Conversion, wenn nach einem Anzeigenklick zum Beispiel ein Formular abgeschickt wird. Meta zählt nach eigenen Regeln, je nach Attributionseinstellung auch nach dem bloßen Ansehen einer Anzeige. Jede Plattform schreibt sich die Conversions gut, die sie sehen kann. Die Summe aller Plattformen ist deshalb oft höher als die Zahl deiner echten Anfragen.

Dazu kommt: Eine Anfrage ist noch kein Kunde. Eine Kampagne kann viele günstige Anfragen bringen, aus denen kaum Aufträge werden, während eine teurere Kampagne weniger, aber bessere Anfragen liefert. Wer nur auf die Kosten pro Conversion schaut, verschiebt Budget womöglich in die falsche Richtung.

Was ist Marketing-Attribution?

Marketing-Attribution ist die Zuordnung eines Abschlusses zu den Kanälen und Kampagnen, die ihn ausgelöst haben. Ein Kunde sieht vielleicht eine Anzeige auf Instagram, sucht später bei Google, klickt eine Suchanzeige und schickt eine Anfrage. Das Attributionsmodell legt fest, welcher dieser Kontakte wie viel Anerkennung bekommt.

In Google Ads gibt es heute nur noch zwei Attributionsmodelle: datengetrieben und letzter Klick. Die regelbasierten Modelle erster Klick, linear, zeitverlaufsbasiert und positionsbasiert hat Google 2023 entfernt, auch in Google Analytics 4 (GA4). Die datengetriebene Attribution verteilt den Wert anhand der tatsächlichen Pfade deiner Kunden, letzter Klick gibt alles dem letzten Kontakt. Beide Modelle arbeiten aber nur mit dem, was online gemessen wird. Den Auftrag, der drei Wochen später im Vertrieb entsteht, kennen sie nicht.

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ROAS berechnen: so geht es

ROAS steht für Return on Ad Spend und bedeutet: Umsatz aus Werbung geteilt durch Werbekosten. Gibst du 1.000 Euro für eine Kampagne aus und erzielst damit 4.000 Euro Umsatz, ist dein ROAS 4, oft auch als 400 Prozent angegeben. Für jeden Euro Werbung kamen vier Euro Umsatz zurück.

  • ROAS = Umsatz aus der Kampagne geteilt durch Kosten der Kampagne.
  • Beispiel: 4.000 € Umsatz geteilt durch 1.000 € Kosten ergibt einen ROAS von 4 (400 %).
  • Break-even-ROAS = 1 geteilt durch deine Marge. Bei 25 % Marge liegt er bei 4.
  • Liegt der ROAS darunter, kostet die Kampagne mehr, als sie an Rohertrag bringt.

Die Formel ist einfach. Schwierig ist der Umsatz. Nimmt Google Ads den Wert aus einer Conversion-Aktion mit geschätztem Wert, ist auch der ROAS nur geschätzt. Bei Dienstleistern ohne Onlineshop gibt es online oft gar keinen Umsatz, sondern nur Anfragen. Ein echter ROAS braucht deshalb echte Umsätze, und die stehen im CRM, in der Warenwirtschaft oder im Shop.

Wie verbindet man Kampagnen mit echten Verkäufen?

Die Verbindung zwischen Kampagne und Verkauf entsteht in wenigen Schritten. Fehlt einer davon, reißt die Kette, und die Customer-Journey-Analyse endet beim Formular.

  • Herkunft festhalten: UTM-Parameter und Klick-IDs wie die gclid von Google Ads bleiben beim Weiterklicken auf der Seite erhalten.
  • Herkunft weitergeben: Jede Anfrage aus dem Formular landet mit Quelle und Kampagne im CRM.
  • Verkauf zurückmelden: Wird aus der Anfrage ein Auftrag, meldet das CRM das an Google Ads und Meta.
  • Auswerten: Ein Dashboard stellt Werbekosten und echte Umsätze je Kampagne nebeneinander.

Das Zurückmelden hat einen doppelten Nutzen. Google Ads kann über den Import von Offline-Conversions Verkäufe dem ursprünglichen Anzeigenklick zuordnen, Meta über die Meta Conversions API. Damit siehst du nicht nur, welche Kampagne Kunden bringt. Die Gebotsstrategien lernen auch auf echte Verkäufe statt auf bloße Anfragen.

Werbeplattform allein oder mit CRM-Anbindung
FrageWerbeplattform alleinMit CRM- oder Shop-Anbindung
Wie viele Anfragen kamen?Conversions nach eigener ZählungAnfragen mit Quelle und Kampagne im CRM
Wurde daraus ein Auftrag?Nicht bekanntAbschluss aus CRM oder Shop
Welcher Umsatz?Hinterlegter oder geschätzter Conversion-WertEchter Umsatz je Kampagne
Worauf lernt die Gebotsstrategie?Auf Anfragen oder SchätzwerteAuf zurückgemeldete Verkäufe

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Praxisbeispiel: B2B-Dienstleister mit Google Ads und LinkedIn

Nimm einen B2B-Dienstleister, der bei Google Ads und LinkedIn wirbt. Google Ads meldet bei ähnlichen Kosten doppelt so viele Conversions wie LinkedIn, also wandert das Budget zu Google. Erst als die Anfragen mit Kampagnen-Daten im CRM landen und die Abschlüsse zurückfließen, zeigt sich ein anderes Bild: Die Anfragen aus LinkedIn werden deutlich häufiger zu Aufträgen. Gemessen am Umsatz ist LinkedIn die bessere Kampagne.

Ohne diese Verbindung hätte die Firma Budget von der besseren in die schlechtere Kampagne verschoben, auf Basis von Zahlen, die alle korrekt gemessen waren. Sauberes Tracking ist die Grundlage. Aber erst die Verbindung zum Verkauf beantwortet die Frage, welche Kampagne wirklich Kunden bringt.

Wann reicht ein einfacher Bericht?

Nicht jedes Unternehmen braucht ein Marketing-Dashboard mit CRM-Anbindung. Verkauft ein Onlineshop direkt online und ist der Kaufwert in GA4 und Google Ads sauber erfasst, zeigen die Berichte der Plattformen den Umsatz schon recht gut. Dann reichen GA4 und die Kampagnenberichte, solange das Ereignis purchase nicht doppelt zählt.

Die Verbindung zum CRM lohnt sich vor allem, wenn zwischen Anfrage und Auftrag Zeit und Gespräche liegen: im B2B, im Handwerk, bei Dienstleistungen mit Angebot. Agenturen und Freelancer bauen solche Auswertungen oft individuell, zum Beispiel mit Looker Studio oder Tabellen. Das funktioniert, kostet aber Stunden für Aufbau und Pflege. Egal, welchen Weg du wählst: Voraussetzung ist sauberes Tracking. Prüf vorher, ob Anfragen und Käufe in GA4 und Google Ads genau einmal und nur mit Einwilligung ankommen, sonst rechnet jedes Dashboard mit falschen Zahlen.

Was zeigt das Trackum-Dashboard?

Das Dashboard stellt neben jeden Kanal und jede Kampagne Besucher, Anfragen, Verkäufe, Werbekosten und ROAS. Es ist täglich aktuell, und montags kommt eine Wochenmail. Die Umsätze holen wir aus HubSpot, Pipedrive, Shopify, WooCommerce, weclapp, Odoo, Xentral oder einer eigenen Schnittstelle, und zwar nur lesend: Wir holen Abschlüsse und Umsätze ab und ändern daran nichts. Personendaten landen nicht im Dashboard, gezählt wird je Kanal, nicht je Person.

Jeder Baustein kostet einmalig 50 Euro: Kampagnen-Daten in Formularen, Anfragen ins CRM, Verkäufe zurück an Google Ads und Meta, das Dashboard und die Datenanbindung je System. Im Abo für 19 Euro im Monat laufen Dashboard mit Wochenmail, CRM-Übergabe und Rückmeldung der Verkäufe weiter. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Ob dein Tracking als Grundlage taugt, zeigt der Gratis-Check auf trackum.app/check in ein bis zwei Minuten.

Häufige Fragen

Was ist ein guter ROAS?

Einen allgemein guten ROAS gibt es nicht, er hängt von deiner Marge ab. Bei 25 Prozent Marge brauchst du mindestens einen ROAS von 4, damit der Rohertrag die Werbekosten deckt. Bei 50 Prozent Marge reicht ein ROAS von 2.

Warum zeigen GA4 und Google Ads unterschiedliche Conversions?

Beide zählen nach eigenen Regeln. Google Ads ordnet Conversions dem Tag des Anzeigenklicks zu, GA4 dem Tag der Conversion, und die Attributionseinstellungen können sich unterscheiden. Kleine Abweichungen sind normal, große deuten auf einen Fehler im Tracking hin.

Brauche ich für Marketing-Attribution ein CRM?

Für Klicks und Anfragen nicht, für echte Kunden und Umsätze schon. Ohne Daten aus CRM oder Shop weißt du nicht, welche Anfrage zum Auftrag wurde. Eine einfache Pipeline in einem CRM wie HubSpot oder Pipedrive reicht als Grundlage.

Darf ich Verkäufe an Google Ads und Meta zurückmelden?

In der Regel setzt das eine Einwilligung des Besuchers zur Messung voraus, und es gehört in deine Datenschutzerklärung. Sauber eingerichtet, gehen etwa über die Meta Conversions API nur Ereignisse mit Einwilligung an Meta. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung, kläre die Details mit deiner Kanzlei.

Quellen

  1. Google-Ads-Hilfe: Attributionsmodelle support.google.com
  2. Google Ads-Hilfe: Über den Import von Offline-Conversions support.google.com
  3. Google Analytics-Hilfe: Kampagnendaten mit benutzerdefinierten URLs erfassen support.google.com
  4. Meta for Developers: Integration der Conversions API für CRM developers.facebook.com
  5. Meta-Hilfebereich: Attributionsmodelle und Attributionseinstellungen facebook.com
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