Trackum

Wer prüft mein Tracking kostenlos?

Der Gratis-Check von Trackum öffnet deine Seite dreimal im echten Browser und zeigt, welche Tags wann senden. Dazu: was kostenlose Prüfungen können und was nicht.

Fragen · · 5 Min. Lesezeit · Mit KI erstellt und KI-gestützt geprüft am

Wer prüft mein Tracking kostenlos?
Foto: Mediamodifier auf Unsplash

Trackum prüft dein Tracking kostenlos: Der Gratis-Check auf trackum.app/check öffnet deine Startseite in einem echten Chrome-Browser dreimal frisch, mit ignoriertem, abgelehntem und akzeptiertem Cookie-Banner, und zeigt dir nach ein bis zwei Minuten, welcher Kanal wann sendet. Ohne Anmeldung, ohne Call, für 0 Euro. Unter jedem Befund steht der Festpreis zum Beheben.

Unser Anspruch ist ein ehrlicher Tracking-Check: Er prüft, was im Browser wirklich passiert, und sagt offen, was er nicht prüft. Ein Werkzeug, das nur den Quelltext liest, sieht die Tags, die dort stehen. Ein echter Browser sieht, was nach dem Laden tatsächlich an Google, Meta und andere Dienste rausgeht.

Was prüft ein kostenloser Tracking-Check?

Ein kostenloser Tracking-Check zeigt dir, welche Mess- und Werbe-Tags auf deiner Seite laden und wann. Die wichtigste Frage dabei: Sendet deine Seite schon Daten, bevor der Besucher im Cookie-Banner etwas gewählt hat? Nach § 25 TDDDG braucht das Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät eine Einwilligung, wenn es für den Dienst nicht unbedingt erforderlich ist. Ein Tag, der vor der Wahl im Banner Cookies setzt, ist deshalb ein häufiger und ernster Befund. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Der Gratis-Check arbeitet dafür in festen Schritten:

  • Aufruf mit frischem Profil, ohne Cookies und ohne Klick: Was geht raus, bevor jemand wählt?
  • Neue Sitzung, im Banner „Ablehnen“ geklickt: Sendet danach noch etwas, das nicht senden darf?
  • Neue Sitzung, „Alle akzeptieren“ geklickt, dazu zwei Unterseiten: Wird überall gemessen?
  • Auswertung: Punkte, Befunde und der Festpreis zum Beheben.

Gezählt wird, was an Google Analytics 4 (GA4), Google Ads, Meta, LinkedIn, Microsoft Ads, TikTok und Pinterest geht, ob Google Consent Mode v2 richtig gesetzt ist und ob Seitenaufrufe doppelt gezählt werden. Jeder Messaufruf wird im Browser abgefangen, bevor er die Seite verlässt. In deinen Berichten taucht der Check deshalb nicht auf, deine Zahlen bleiben sauber.

Ein reiner Google-Analytics-Check greift dagegen zu kurz. Er sagt dir, ob GA4 Daten empfängt, aber nicht, ob Google Ads, der Meta Pixel oder LinkedIn vor der Einwilligung senden. Gerade dort entstehen häufig Probleme, weil Werbe-Tags oft über Plugins oder Einstellungen im Website-Baukasten eingebunden werden und so am Cookie-Banner vorbeilaufen können.

Was kann ein kostenloser Check nicht prüfen?

Kein seriöser kostenloser Check prüft Formulare und Käufe auf fremden Seiten. Dafür müsste er ein Formular abschicken oder etwas bestellen, und das gehört sich bei einer fremden Website nicht. Unser Check macht das nie. Ein Formular, das keine Conversion meldet, oder doppelt gezählte Käufe findest du deshalb nicht mit einem Gratis-Check, sondern nur mit einer echten Testanfrage im eigenen Setup. Genau so prüfen wir es bei jeder Reparatur und Einrichtung.

Für eine erste eigene Prüfung von Formularen nimmst du die Vorschau des Google Tag Managers: Vorschau starten, das Formular selbst absenden und im Tag Assistant nachsehen, ob das Ereignis generate_lead ausgelöst wurde. In GA4 zeigt dir die DebugView, ob das Ereignis auch ankommt.

Auch Einstellungen in GA4 selbst sieht ein Browser-Check nicht, etwa die Datenaufbewahrung, die in der Standardversion auf 2 oder 14 Monate eingestellt werden kann. Solche Punkte findest du in der Verwaltung deiner GA4-Property. Ein Check im Browser und ein Blick in die Verwaltung ergänzen sich also.

Passend dazu: Gibt es eine Tracking-Einrichtung mit KI?

Tracking-Test im Browser: so prüfst du selbst

Einen schnellen Tracking-Test kannst du auch selbst machen. Du brauchst nur Chrome und ein paar Minuten. Wichtig ist, jedes Mal frisch zu starten, denn ein einmal gesetztes Cookie verfälscht jeden weiteren Durchlauf.

  • Ein privates Fenster öffnen und in den Entwicklertools den Reiter Netzwerk starten.
  • Deine Seite laden und im Banner nichts anklicken. Im Filter nach collect, gtag oder facebook suchen.
  • Fenster schließen, neu öffnen, im Banner „Ablehnen“ klicken und dasselbe wiederholen.
  • Zum Schluss mit „Alle akzeptieren“ testen und zwei Unterseiten aufrufen.

Bei der Auswertung hilft eine Faustregel. Anfragen an Meta, LinkedIn oder TikTok sollten vor der Einwilligung gar nicht auftauchen. Bei Google ist es komplizierter: Im erweiterten Consent Mode laden die Google-Tags auch ohne Einwilligung und senden eingeschränkte Signale ohne Cookies. Ob das korrekt eingestellt ist, siehst du an den Netzwerkanfragen allein kaum. Genau diese Arbeit nimmt dir ein automatischer Check ab, und er macht sie jedes Mal gleich.

Woran erkennst du einen guten kostenlosen Tracking-Check?

Ein guter Tracking-Check prüft im echten Browser, testet alle drei Banner-Zustände und sagt offen, was er nicht prüft. Kostenlose Angebote unterscheiden sich stark. Diese Punkte trennen eine echte Prüfung von einem Lockangebot:

Worauf du bei einem kostenlosen Tracking-Check achten solltest
KriteriumGutVorsicht
PrüfmethodeEchter Browser lädt die Seite wie ein BesucherNur der Quelltext wird gelesen
EinwilligungOhne Klick, nach Ablehnen und nach Zustimmen getrenntNur ein Aufruf ohne Banner-Entscheidung
GrenzenSagt klar, was nicht geprüft wirdVerspricht, alle Fehler zu finden
DatenMessaufrufe werden abgefangen, Ergebnis wird nicht gespeichertUnklar, was mit Domain und E-Mail-Adresse passiert
ErgebnisBefunde mit Erklärung und PreisNur eine Punktzahl und ein Termin-Link

Den letzten Punkt solltest du ernst nehmen. Ein Check, der nur eine Punktzahl zeigt und dann ein Verkaufsgespräch will, ist eher ein Formular zum Sammeln von Kontakten. Ein guter Check gibt dir genug Information, um selbst zu entscheiden, ob du den Fehler selbst behebst oder beheben lässt.

Passend dazu: Gibt es Tracking-Betreuung ohne lange Vertragslaufzeit?

Was passiert mit deinen Daten beim Gratis-Check?

Beim Gratis-Check von Trackum siehst nur du das Ergebnis, wir legen es nicht ab. Damit niemand den Check missbraucht, läuft er je Seite und je Internetanschluss höchstens dreimal in 30 Tagen. Dafür werden Domain und IP-Adresse nur als verschlüsselte Prüfsumme gemerkt, aus der sich beides nicht zurückrechnen lässt, und nach 30 Tagen gelöscht.

Den vollen Bericht kannst du dir per Mail schicken lassen. Darin steht, wie du jeden Befund selbst behebst, dazu alle Cookies mit Anbieter und Kategorie, die gefundenen IDs und die geprüften Unterseiten. Die E-Mail-Adresse wird nur für diese eine Mail genutzt. Tipps bekommst du nur, wenn du das eigene Häkchen setzt und per Link bestätigst.

Was kostet es, wenn der Check Fehler findet?

Findet der Check Fehler, kannst du sie selbst beheben oder beheben lassen. Die Reparatur kostet 79 Euro einmalig und behebt alle Befunde aus dem Check in deinem vorhandenen Google Tag Manager, getestet und mit kurzem Bericht. Fehlt ein sauberes Setup ganz, ist die Einrichtung für 150 Euro der bessere Weg: Google Tag Manager, GA4, Consent Mode v2 und bis zu 15 Ereignisse, live innerhalb eines Werktags. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein kleiner Onlineshop sieht im Check, dass der Meta Pixel schon vor der Wahl im Banner sendet und GA4 jeden Seitenaufruf doppelt zählt. Den Preis für das Beheben sieht der Betreiber direkt unter dem Befund. Das verbindliche Angebot kommt per Mail, bezahlt wird erst nach seiner Bestätigung. Damit es danach so bleibt, testet das Abo für 19 Euro im Monat die Seite jede Woche automatisch und repariert ohne Aufpreis, was wir eingerichtet haben.

Häufige Fragen

Wie oft kann ich mein Tracking kostenlos prüfen?

Beim Gratis-Check bis zu dreimal in 30 Tagen je Seite und Internetanschluss. Das reicht, um vor und nach einer Reparatur zu prüfen. Einen automatischen Test jede Woche gibt es im Abo für 19 Euro im Monat, zusammen mit einer Einrichtung, einer Reparatur oder einem Extra.

Verfälscht ein Tracking-Check meine Zahlen in Google Analytics?

Ein guter Check fängt jeden Messaufruf an Google, Meta und andere Dienste im Browser ab, bevor er die Seite verlässt. Dann taucht der Check in deinen Berichten nicht auf. Frag bei jedem Werkzeug nach, ob es das tut.

Findet ein kostenloser Check doppelte Käufe?

Nein, dafür müsste er auf deiner Seite etwas kaufen, und das macht kein seriöser Check auf fremden Seiten. Doppelte Käufe findest du, indem du die Käufe in GA4 mit den Bestellungen in deinem Shop vergleichst oder eine echte Testbestellung in der Vorschau des Google Tag Managers machst.

Was ist der Unterschied zwischen Tracking-Check und Tag Assistant?

Der Tag Assistant von Google zeigt dir in einer Sitzung im Detail, welche Google-Tags feuern und mit welchen Einwilligungswerten. Ein Tracking-Check fasst mehrere Durchläufe mit verschiedenen Banner-Entscheidungen zusammen und bewertet auch Dienste wie Meta oder LinkedIn. Für die Fehlersuche ist der Tag Assistant ideal, für den Überblick der Check.

Quellen

  1. Gesetze im Internet: § 25 TDDDG gesetze-im-internet.de
  2. Google for Developers: Fehlerbehebung beim Einwilligungsmodus mit dem Tag Assistant developers.google.com
  3. Tag Assistant-Hilfe: Fehlerbehebung mit Tag Assistant support.google.com
  4. Google Analytics-Hilfe: Ereignisse in DebugView beobachten support.google.com
  5. Chrome for Developers: Netzwerkaktivität prüfen developer.chrome.com
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