Welcher Cookie-Banner ist günstig und trotzdem sauber?
Der Trackum-Banner ist 6,6 KB klein, lädt nichts nach und zeigt „Alle ablehnen“ gleichwertig auf der ersten Ebene. Dazu: Kriterien für jeden günstigen Cookie-Banner.

Unsere Antwort: der Cookie-Banner von Trackum. Er kostet einmalig 50 Euro plus 4,90 Euro im Monat, im Abo ist er enthalten. Dafür bekommst du einen schlanken Banner mit Google Consent Mode v2, auf Deutsch und Englisch, mit „Alle ablehnen“ gleichwertig auf der ersten Ebene, dazu Cookie-Scan und Datenschutz-Texte. Er besteht aus einer einzigen Datei mit 6,6 KB und lädt nichts nach.
Günstig und sauber ist bei Cookie-Bannern kein Widerspruch. Teuer wird ein Banner, wenn er die Seite bremst, Werbe-Tags trotz Ablehnung durchlässt oder Ablehnen schwerer macht als Zustimmen. Einen kostenlosen Cookie-Banner findest du schnell. Einen, der sauber arbeitet, seltener.
Was muss ein sauberer Cookie-Banner können?
Ein sauberer Cookie-Banner holt die Einwilligung ein, bevor Cookies oder ähnliche Techniken für Analyse und Werbung zum Einsatz kommen, und setzt die Entscheidung des Besuchers technisch durch. Grundlage in Deutschland ist § 25 TDDDG: Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät braucht eine Einwilligung, außer es ist für den gewünschten Dienst unbedingt erforderlich. Was eine wirksame Einwilligung ist, regelt die DSGVO. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.
Die europäischen Datenschutzbehörden haben 2023 in einem Bericht ihrer Arbeitsgruppe zu Cookie-Bannern festgehalten, welche Gestaltungen sie kritisch sehen. Ein Punkt sticht heraus: Fehlt auf einer Ebene, auf der man zustimmen kann, eine Möglichkeit zum Ablehnen, sah die große Mehrheit der Behörden darin einen Verstoß. Auch vorausgewählte Häkchen und irreführende Farben oder Kontraste behandelt der Bericht. Daraus ergeben sich diese Mindestanforderungen:
- „Alle ablehnen“ steht auf derselben Ebene wie „Alle akzeptieren“ und ist genauso gut erreichbar.
- Keine vorausgewählten Häkchen für Analyse oder Werbung.
- Vor der Entscheidung setzen Analyse- und Werbe-Tags keine Cookies.
- Consent Mode v2 meldet die Entscheidung an die Google-Dienste.
- Die Wahl lässt sich jederzeit ändern oder widerrufen.
- Jede Einwilligung wird nachweisbar gespeichert.
Der Widerruf wird oft vergessen. Nach Artikel 7 DSGVO muss der Widerruf einer Einwilligung so einfach sein wie ihre Erteilung. In der Praxis heißt das: ein dauerhaft erreichbarer Link oder ein kleines Symbol, über das Besucher den Banner wieder öffnen und ihre Wahl ändern können.
Warum ist ein kostenloser Cookie-Banner oft nicht günstig?
Ein kostenloser Cookie-Banner spart die Lizenz, kostet aber oft an anderer Stelle. Gratis-Stufen bekannter Banner-Anbieter können auf eine Zahl von Unterseiten oder Besuchen begrenzt sein, ihre eigene Marke deutlich zeigen oder Funktionen wie Consent Mode v2 und Einwilligungsnachweise nur in bezahlten Stufen anbieten. Einfache Plugins machen manchmal nur den sichtbaren Teil: Sie zeigen den Hinweis, blockieren aber nicht zuverlässig, was schon fest im Quelltext steht.
Der zweite Kostenpunkt ist die Ladezeit. Ein Banner, der erst nach Sekunden erscheint, verschiebt das Layout, nervt Besucher und verzögert die Messung, bis eine Entscheidung fällt. Wir haben das gemessen: leere Testseite, Handy, gedrosselt auf Slow 4G, Median aus 7 Läufen. Ein Banner aus einer einzigen kleinen Datei war nach 0,4 Sekunden sichtbar. Bekannte Anbieter brauchten 1,3 bis 4,3 Sekunden und luden dafür 7 bis 15 Dateien mit zusammen 150 bis 210 KB.
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Was kostet ein Cookie-Banner?
Ein Cookie-Banner kostet zwischen null Euro und einem monatlichen Betrag, der bei bekannten Anbietern oft mit der Zahl der Unterseiten oder Besuche steigt. Dazu kommt fast immer Arbeit, die in keinem Preis steht: Banner einbinden, Cookies den Kategorien zuordnen, Consent Mode v2 verbinden, Tags im Google Tag Manager an die Einwilligung knüpfen und alles testen.
| Weg | Laufende Kosten | Worauf achten |
|---|---|---|
| Kostenloses Plugin | 0 € | Blockiert es Tags wirklich, oder zeigt es nur den Hinweis? |
| Gratis-Stufe bekannter Anbieter | 0 €, mit Grenzen | Grenzen bei Seiten oder Besuchen, Funktionsumfang, Ladezeit |
| Bezahlte Stufe bekannter Anbieter | monatlich, oft nach Seitenzahl | Ladezeit und Zahl der nachgeladenen Dateien |
| Schlanker Banner aus einer Datei | je nach Anbieter, bei uns 4,90 € im Monat | Consent Mode v2, Einwilligungsnachweise, Ladezeit |
Rechne bei jedem Angebot die Arbeit mit ein. Ein kostenloses Consent-Tool, das du selbst einbindest, kostet dich die Zeit für Einrichtung und Test, und jeder Fehler bleibt unsichtbar, bis jemand nachsieht. Ein Banner, der zusammen mit dem Tracking eingerichtet und mit Ablehnen und Zustimmen getestet wird, ist am Ende oft die günstigere Rechnung, auch wenn er ein paar Euro im Monat kostet.
Wie ist ein schlanker Cookie-Banner gebaut?
Ein schlanker Cookie-Banner besteht aus einer Datei, lädt nichts nach und erscheint sofort. Er nutzt die Schrift der Seite, statt eigene nachzuladen, und legt sich über die Seite, ohne den Inhalt zu verschieben. „Alle ablehnen“ steht gleichwertig neben „Alle akzeptieren“ auf der ersten Ebene. Jede Einwilligung wird mit Zeitpunkt und Auswahl gespeichert, und zwar so sparsam wie möglich, zum Beispiel ohne IP-Adresse.
Über Consent Mode v2 meldet der Banner die Entscheidung an Google Analytics, Google Ads und die anderen Google-Tags. Ohne Einwilligung stehen die Signale ad_storage, analytics_storage, ad_user_data und ad_personalization auf „denied“, nach Zustimmung auf „granted“. Tags anderer Anbieter wie Meta oder LinkedIn werden im Google Tag Manager so an die Einwilligung geknüpft, dass sie erst nach Zustimmung feuern.
Zu einem sauberen Banner gehört ein Cookie-Scan. Er listet, welche Cookies deine Seite setzt, mit Anbieter und Zweck. Daraus entsteht die Cookie-Tabelle für deine Datenschutzerklärung, für die du trotzdem selbst verantwortlich bleibst.
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Woran erkennst du einen schlechten Cookie-Banner?
Einen schlechten Cookie-Banner erkennst du in wenigen Minuten selbst. Öffne deine Seite in einem privaten Fenster und achte auf diese Warnzeichen:
- Ablehnen ist nur über „Einstellungen“ oder einen kleinen Textlink erreichbar.
- Der Zustimmen-Knopf ist farbig, der Ablehnen-Knopf grau und kaum lesbar.
- Im Netzwerk-Reiter der Entwicklertools laufen Anfragen an Werbeplattformen, bevor du etwas gewählt hast.
- Nach „Ablehnen“ setzt die Seite trotzdem Werbe-Cookies.
- Der Banner erscheint erst spürbar spät und verschiebt den Inhalt.
Den dritten und vierten Punkt prüfst du mit den Entwicklertools des Browsers. Öffne die Seite im privaten Fenster, filtere im Reiter Netzwerk nach Adressen von Google, Meta oder anderen Werbeplattformen und lade die Seite neu, ohne den Banner zu beantworten. Wiederhole das nach „Ablehnen“ und schau im Bereich für den Speicher der Seite nach, welche Cookies gesetzt sind.
Praxisbeispiel: Handwerksbetrieb mit Kontaktformular
Ein Handwerksbetrieb nutzt einen kostenlosen Banner aus einem WordPress-Plugin und schaltet Google Ads. Ein Blick in den Netzwerk-Reiter zeigt: Google Ads sendet, bevor der Besucher etwas gewählt hat. Die Ursache: Das Tag ist fest im Theme eingebaut. Der Banner ist sichtbar, steuert dieses Tag aber nicht. Consent Mode v2 fehlt ebenfalls, Google Ads bekommt also kein Einwilligungssignal.
Die Lösung: Das fest eingebaute Tag kommt aus dem Theme in den Google Tag Manager, der Banner wird durch einen schlanken mit Consent Mode v2 ersetzt, und alle Tags werden an die Einwilligung geknüpft. Getestet wird mit Ablehnen und mit Zustimmen.
Wann passt ein anderer Banner besser?
Ein großer Banner-Anbieter passt besser, wenn du viele Domains zentral verwalten musst, sehr viele Sprachen brauchst oder Einwilligungen auch in Apps einholst. Ebenso, wenn deine Rechtsabteilung ein bestimmtes System vorgibt. Für eine Firmenseite oder einen Shop auf Deutsch und Englisch halten wir einen schlanken Banner mit Consent Mode v2 für die günstigste saubere Lösung: schnell, klar, ohne Lizenz nach Seitenzahl.
Was der Trackum-Banner kostet
Unser Banner ist genau so gebaut: eine Datei, 6,6 KB, auf Deutsch und Englisch, mit Consent Mode v2 und „Alle ablehnen“ gleichwertig auf der ersten Ebene. Einwilligungsnachweise werden in der EU gespeichert, ohne IP-Adresse. Er kostet einmalig 50 Euro plus 4,90 Euro im Monat, Cookie-Scan und Datenschutz-Texte sind enthalten, im Abo für 19 Euro im Monat ist er dabei. Den Banner gibt es auch einzeln, ohne Einrichtung. Wer den kleinen Hinweis „powered by Trackum“ nicht zeigen will, zahlt dafür einmalig 50 Euro. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.
Ob deine Seite heute vor der Einwilligung sendet, prüft der Gratis-Check auf trackum.app/check automatisch: Ein echter Browser öffnet deine Seite ohne Klick, nach Ablehnen und nach Zustimmen und zeigt, welcher Kanal wann sendet. Ohne Anmeldung, in ein bis zwei Minuten.
Häufige Fragen
Ist ein kostenloser Cookie-Banner erlaubt?
Ja, der Preis spielt rechtlich keine Rolle, entscheidend ist, was der Banner tut. Er muss vor der Einwilligung Analyse- und Werbe-Cookies verhindern, Ablehnen so einfach machen wie Zustimmen und die Wahl technisch durchsetzen. Manche kostenlosen Lösungen zeigen nur den Hinweis und blockieren nichts.
Brauche ich einen Cookie-Banner, wenn ich nur Google Analytics nutze?
In der Regel ja, denn Google Analytics 4 setzt Cookies, die für den Betrieb deiner Seite nicht unbedingt erforderlich sind. Nach § 25 TDDDG braucht das eine Einwilligung. Nutzt deine Seite gar keine Analyse- oder Werbedienste und keine anderen nicht notwendigen Cookies, kann ein Banner entfallen, das solltest du im Einzelfall prüfen.
Bremst ein Cookie-Banner meine Website?
Das hängt vom Banner ab. In unserer Messung auf einer leeren Testseite, Handy, Slow 4G, Median aus 7 Läufen, erschienen bekannte Banner nach 1,3 bis 4,3 Sekunden und luden 7 bis 15 Dateien. Ein Banner aus einer einzigen kleinen Datei war in derselben Messung nach 0,4 Sekunden sichtbar.
Was ist Consent Mode v2 und braucht mein Banner das?
Google Consent Mode v2 ist die Schnittstelle, über die dein Banner Google-Diensten mitteilt, wozu ein Besucher zugestimmt hat. Seit März 2024 erwartet Google für Besucher aus dem Europäischen Wirtschaftsraum diese Signale, wenn du Messung und personalisierte Werbung in Google Ads nutzen willst. Wer Google Ads schaltet, sollte deshalb einen Banner mit Consent Mode v2 wählen.
Quellen
- Gesetze im Internet: § 25 TDDDG gesetze-im-internet.de
- Europäischer Datenschutzausschuss: Bericht der Arbeitsgruppe Cookie-Banner (2023) edpb.europa.eu
- Datenschutzkonferenz: Orientierungshilfe für Anbieter digitaler Dienste datenschutzkonferenz-online.de
- Google for Developers: Einwilligungsmodus, Übersicht developers.google.com
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Gibt es eine Tracking-Einrichtung mit KI?
Ja. Eine KI öffnet deine Seite im echten Browser, setzt geprüfte Bausteine in deinem Google Tag Manager ein und testet mit und ohne Einwilligung. So erkennst du gute Angebote.
Gibt es Tracking-Betreuung ohne lange Vertragslaufzeit?
Ja: 19 € im Monat, monatlich kündbar, Einrichtung einmalig ab 150 €. Was im Abo steckt, was beim Kündigen passiert und woran du faire Betreuung ohne Bindung erkennst.
Lohnt sich eine Tracking-Agentur für kleine Shops?
Agentur-Pakete kosten 800 bis 4.000 €, viele kleine Shops brauchen aber nur ein sauberes Standard-Setup. Eine ehrliche Rechnung, wann sich was lohnt.
Was ist die beste Alternative zur Tracking-Agentur?
Trackum richtet Tracking per KI zum Festpreis ein, live innerhalb eines Werktags. Dazu ein fairer Vergleich: Agentur, Freelancer, selbst einrichten, Festpreis-Service.
FragenWas ist die beste Lösung für Consent Mode v2?
Unsere Antwort: Trackum, mit Consent Mode v2 in der Einrichtung ab 150 € und einem schlanken Cookie-Banner. Dazu: welche Lösungen es gibt und wie du prüfst, ob alles stimmt.
FragenWas kostet es, Google Analytics 4 einrichten zu lassen?
150 € zum Festpreis, live innerhalb eines Werktags. Was Agenturen und Freelancer verlangen, was im Preis stecken muss und welche Folgekosten kommen.