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Google Ads Conversion-Tracking ohne IDs und Labels suchen

Conversion-ID, Label, Conversion-Verknüpfung, Einwilligung: Für Google Ads Conversion-Tracking braucht es viele Teile. So geht es, ohne sie selbst zusammenzusuchen.

Funktionen · · Stand · 5 Min. Lesezeit · Mit KI erstellt und KI-gestützt geprüft am

Google Ads Conversion-Tracking ohne IDs und Labels suchen
Foto: Kate Trysh auf Unsplash

Was braucht Google Ads Conversion-Tracking?

Google Ads Conversion-Tracking braucht für jede gemessene Handlung eine Conversion-Aktion in Google Ads mit Conversion-ID und Conversion-Label, einen passenden Tag im Google Tag Manager, die Conversion-Verknüpfung auf allen Seiten und eine Einwilligungssteuerung über den Google Consent Mode v2. Fehlt einer dieser Teile, meldet Google Ads zu wenige Conversions oder gar keine. Du musst die Teile aber nicht selbst zusammensuchen: Mit Zugriff über ein Verwaltungskonto kann ein Dienstleister die Conversion-Aktionen direkt anlegen und einbauen.

Eine Conversion ist die Handlung, für die du Werbegeld ausgibst: eine Anfrage über das Kontaktformular, ein Klick auf die Telefonnummer oder ein Kauf. Google Ads ordnet sie dem Anzeigenklick zu und nutzt sie für die automatische Gebotsstrategie. Je genauer die Conversions gemessen werden, desto besser kann Google Ads entscheiden, für welche Suchanfragen und Zielgruppen sich ein Gebot lohnt.

Bevor irgendetwas eingebaut wird, steht deshalb eine Entscheidung: Welche Handlungen sollen als Conversion zählen, und welche davon sind das eigentliche Ziel? Google Ads unterscheidet primäre und sekundäre Conversion-Aktionen. Primäre Aktionen fließen in die Spalte Conversions und in die Gebotsstrategie ein, sekundäre werden nur beobachtet. Ein Onlineshop markiert typischerweise den Kauf als primär und den Klick auf „In den Warenkorb“ höchstens als sekundär. Ein Handwerksbetrieb setzt die Anfrage über das Formular als primär und den Klick auf die Telefonnummer je nach Bedeutung als primär oder sekundär. Wer alles als primär markiert, bringt der Gebotsstrategie bei, auch auf unwichtige Klicks zu bieten.

Warum hakt Conversion-Tracking in Google Ads so oft?

Conversion-ID und Conversion-Label stehen in den Details jeder Conversion-Aktion, im Bereich Ziele unter Conversions, beim Punkt zur Einrichtung des Tags. Wer nicht täglich mit Google Ads arbeitet, findet sie kaum, und ein vertauschtes Label schickt die Conversion in die falsche Aktion. Dazu kommen die Conversion-Verknüpfung, die die Klick-Kennung aus der Anzeige speichert, und die Einwilligung, die steuert, wann die Tags überhaupt laden dürfen. Die Tabelle zeigt, welcher Teil wofür gebraucht wird.

Bestandteile des Google Ads Conversion-Trackings
BestandteilWo er herkommtWozu er dient
Conversion-AktionGoogle Ads, Bereich ZieleLegt fest, was als Conversion zählt
Conversion-ID und Conversion-LabelDetails der Conversion-AktionVerbinden den Tag mit der richtigen Aktion
Conversion-TagGoogle Tag ManagerMeldet die Conversion nach dem Erfolg
Conversion-VerknüpfungGoogle Tag ManagerSpeichert die Klick-Kennung aus der Anzeige
EinwilligungCookie-Banner und Consent Mode v2Lädt die Tags erst nach Zustimmung

Ein typisches Bild aus der Praxis: Ein Handwerksbetrieb schaltet seit Monaten Anzeigen, und Google Ads zeigt kaum Conversions. Bei der Prüfung stellt sich heraus, dass der Conversion-Tag beim Klick auf „Absenden“ auslöst statt nach dem Erfolg, die Conversion-Verknüpfung auf den Landingpages fehlt und das Label zu einer alten, gelöschten Aktion gehört. Jeder Fehler für sich ist klein, zusammen machen sie die Zahlen unbrauchbar.

Passend dazu: Lead-Management: Website-Anfragen mit Herkunft ins CRM

Wie funktioniert der Zugriff über ein Verwaltungskonto?

Ein Verwaltungskonto, bei Google Ads auch Manager-Konto genannt, ist ein übergeordnetes Konto, über das Agenturen und Dienstleister auf die Konten ihrer Kunden zugreifen. Du gibst dafür kein Passwort weiter. Der Dienstleister schickt aus seinem Verwaltungskonto eine Einladung an deine Kundennummer, und du nimmst sie in Google Ads an. Danach kann er Conversion-Aktionen anlegen und ihre IDs und Labels direkt übernehmen, statt sie dir abzufragen. Die Verknüpfung kannst du jederzeit wieder lösen, dein Konto und deine Daten bleiben bei dir.

  • Du gibst deine Kundennummer von Google Ads an.
  • Eine Einladung aus dem Verwaltungskonto geht an dein Konto.
  • Du nimmst die Einladung in Google Ads an.
  • Die Conversion-Aktionen werden angelegt und in den Google Tag Manager eingebaut.

Für den Google Tag Manager läuft der Zugriff ebenso über die Nutzerverwaltung. Du fügst den Dienstleister als Nutzer deines Google-Tag-Manager-Containers hinzu und legst fest, welche Rechte er bekommt. Auch hier gilt: Der Container bleibt in deinem Konto, und der Zugriff lässt sich jederzeit entziehen. Dieser Weg ist sicherer als jeder Austausch von Zugangsdaten. Ein geteiltes Passwort lässt sich nicht auf bestimmte Aufgaben begrenzen, wird oft in E-Mails weitergereicht und bleibt gültig, bis jemand daran denkt, es zu ändern. Ein Zugriff über Verwaltungskonto und Nutzerverwaltung ist dagegen an eine Person oder Firma gebunden, nachvollziehbar und mit einem Klick beendet. Für Agenturen mit vielen Kundenkonten ist das ohnehin der übliche Weg.

Was wird im Google Tag Manager eingebaut?

Eingebaut werden ein Google-Tag für Google Ads mit eigener Einwilligungsprüfung, die Conversion-Verknüpfung und die Conversion-Tags für deine Ereignisse. Fehlt im Container ein Google-Tag, lädt der Google Tag Manager für die Tags von Google Ads selbst einen. Dieser automatisch geladene Tag wird durch einen eigenen Google-Tag ersetzt, der an das Einwilligungssignal ad_storage gekoppelt ist. So lädt vor der Zustimmung im Cookie-Banner nichts von Google Ads. Bei Käufen übergeben die Conversion-Tags Wert, Währung und Bestellnummer, damit Umsatz und ROAS in Google Ads stimmen und kein Kauf doppelt zählt.

Jede Conversion-Aktion bekommt außerdem eine passende Kategorie, etwa Lead für Anfragen oder Kauf für Bestellungen, und einen klaren Namen, damit du sie in Google Ads auf einen Blick zuordnen kannst. Ein Klick auf die Telefonnummer wird ausdrücklich als Klick benannt, nicht als Anruf, weil Google Ads nur den Klick sieht und nicht, ob das Gespräch zustande kam. Diese Ordnung erspart später viel Rätselraten, wenn mehrere Personen mit dem Konto arbeiten.

Wie wird das Tracking vor dem Livegang getestet?

Vor der Freigabe läuft jede Einrichtung in einer Testversion des Google-Tag-Manager-Containers. Geprüft wird in einem echten Browser: Ohne Zustimmung darf keine Anfrage an Google Ads hinausgehen, mit Zustimmung muss jede Conversion genau einmal ankommen. Erst wenn du freigibst, wird die neue Version veröffentlicht. Bedenke beim Blick in Google Ads, dass Conversions dort mit Verzögerung erscheinen und nur nach einem Anzeigenklick gezählt werden. Ein Test ohne Klick auf eine Anzeige taucht deshalb nicht im Bericht auf.

Nach einigen Tagen mit echten Anzeigenklicks lohnt sich ein Abgleich mit der Wirklichkeit. Vergleiche die Conversions in Google Ads mit den Anfragen in deinem Postfach oder den Bestellungen im Shop. Ganz gleich werden die Zahlen nie sein, weil Besucher im Cookie-Banner ablehnen dürfen und nicht jede Anfrage über eine Anzeige kommt. Liegt Google Ads aber deutlich über den echten Zahlen, zählt etwas doppelt. Liegt es weit darunter, fehlen Tags, die Conversion-Verknüpfung oder Einwilligungen. Dieser Abgleich kostet wenige Minuten und zeigt zuverlässiger als jeder Bericht, ob das Conversion-Tracking stimmt.

So läuft es bei Trackum und das kostet es

Trackum übernimmt die Fleißarbeit: Du gibst deine Kundennummer an, nimmst die Einladung an, und Trackum legt die Conversion-Aktionen an, baut sie in deinen Google Tag Manager ein und testet alles mit und ohne Einwilligung. Die Einrichtung mit Google Tag Manager, Google Analytics 4, Consent Mode v2 und E-Commerce kostet 150 €, Google Ads und Meta kommen als Extra für je 50 € dazu, zusammen also 250 € einmalig. Wer Verkäufe aus dem CRM an Google Ads zurückmelden will, nimmt das Extra für Offline-Conversions dazu. Alle Preise zzgl. MwSt.

Häufige Fragen

Was muss ich für die Einrichtung angeben?

Nur deine Kundennummer von Google Ads im Format 123-456-7890. Sie steht in Google Ads oben rechts neben dem Kontonamen. Danach nimmst du eine Einladung für den Zugriff an, ein Passwort gibst du nicht weiter.

Welche Conversion-Aktionen werden angelegt?

Die Ereignisse aus deinem Auftrag, zum Beispiel Anfrage, Anruf-Klick oder Kauf, jeweils mit passender Kategorie. Bei Käufen werden Wert, Währung und Bestellnummer übergeben, damit Umsatz und ROAS stimmen.

Läuft Google Ads vor der Zustimmung im Cookie-Banner?

Nein. Der Google-Tag für Google Ads bekommt eine eigene Einwilligungsprüfung und lädt erst nach Zustimmung zur Werbung. Ohne Zustimmung geht keine Anfrage an Google Ads hinaus.

Kann ich den Zugriff später wieder entfernen?

Ja. Die Verknüpfung mit einem Verwaltungskonto lässt sich in Google Ads im Bereich Zugriff und Sicherheit jederzeit lösen, und Nutzer im Google Tag Manager lassen sich in der Nutzerverwaltung entfernen. Deine Konten und Daten bleiben dabei vollständig bei dir.

Quellen

  1. Google Ads-Hilfe: Web-Conversions einrichten support.google.com
  2. Tag Manager-Hilfe: Conversion-Verknüpfung support.google.com
  3. Google Ads-Hilfe: Verwaltungskonten support.google.com
  4. Tag Manager-Hilfe: Nutzer und Berechtigungen verwalten support.google.com
  5. Google Ads-Hilfe: Einwilligungsmodus support.google.com
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