Was kostet es, Tracking einrichten zu lassen?
Die Werkzeuge kosten nichts, die Einrichtung schon. Was den Preis bestimmt, welche Marktpreise üblich sind und welche Festpreise Trackum nennt.

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Die Werkzeuge sind kostenlos, die Einrichtung nicht
Google Tag Manager und GA4 kosten nichts. Bezahlen musst du die Einrichtung: den Container aufbauen, GA4 anbinden, Ereignisse definieren, Einwilligung verdrahten und alles testen.
Eine ehrliche Preisfrage lautet nicht „Was kostet Tracking?“, sondern „Was soll gemessen werden?“. Ein Handwerksbetrieb, der Anfragen über ein Kontaktformular und Anrufe zählen will, hat einen überschaubaren Umfang. Ein Shop mit Warenkorb, Kasse, Google Ads und Meta ist deutlich aufwendiger, weil jedes System eigene Ereignisse, eigene Werte und eine saubere Einwilligung braucht.
Was den Preis treibt
- Die Anzahl der Ereignisse, die du messen willst.
- Ein Shop mit E-Commerce-Tracking.
- Werbeplattformen wie Google Ads und Meta.
- Das Cookie-Banner und die Einwilligungslogik.
- Altlasten wie doppelt eingebauter oder alter Tracking-Code.
Altlasten werden am häufigsten unterschätzt. Ein Container, in dem seit Jahren Tags liegen, deren Zweck niemand kennt, muss erst durchleuchtet werden, bevor etwas Neues hinzukommt. Ähnliches gilt für ein Banner, das nicht sauber an den Consent Mode angeschlossen ist. Beides kostet Zeit, und das erklärt, warum zwei Angebote für scheinbar dasselbe so weit auseinanderliegen.
Die Preisfrage lässt sich am besten an zwei Beispielen beantworten. Ein Betrieb mit einer Webseite, einem Kontaktformular und Anrufen als Zielen braucht Tag Manager, GA4, einen Consent-Standard und eine Handvoll Ereignisse. Ein Shop mit Produktseiten, Warenkorb, Kasse, Google Ads und Meta braucht deutlich mehr: E-Commerce-Ereignisse mit Werten, Einwilligung, Enhanced Conversions, mehrere Plattformen. Die Werkzeuge kosten in beiden Fällen nichts, aber der Aufwand liegt weit auseinander.
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Marktvergleich
Laut Preisseite kostet GA4 plus Tag Manager bei einer Agentur 800 bis 4.000 Euro, die Spanne ist groß, weil die Leistungsumfänge sehr verschieden sind. Freelancer rechnen mit 85 bis 120 Euro pro Stunde ab; wie viele Stunden nötig sind, ist vorher oft unklar. Ein Festpreis macht die Kosten planbar.
Die Spannen sind Orientierung, kein Maßstab für deinen Fall. Eine Agentur rechnet oft Projektmanagement, Abstimmung und Dokumentation mit ein, ein Freelancer oft nur die reine Arbeitszeit. Prüfe deshalb, was im Preis steckt, und lass dir den Umfang vorab schriftlich bestätigen.
Wenn du Angebote einholst, bitte um eine Zusammenstellung, welche Ereignisse enthalten sind, und gleiche sie mit deiner eigenen Liste ab. Das verhindert, dass du bei einem günstigen Angebot später Nachträge zahlst.
Die Einrichtungspakete im Überblick
Die Einrichtung Start kostet 150 €, und umfasst Tag Manager, GA4, Consent Mode v2 und bis zu 5 Ereignisse. Die Einrichtung Performance kostet 300 €, und enthält zusätzlich Google Ads inklusive Enhanced Conversions, Meta Pixel, E-Commerce und bis zu 15 Ereignisse. Ein Tracking-Audit kostet 80 € und wird bei einem Auftrag angerechnet. Mit Guthaben wird es 20 % günstiger; alle Preise zzgl. MwSt.
Die Einrichtung wird mit und ohne Einwilligung getestet und ist innerhalb eines Werktags live. Der Zugriff läuft über die Nutzerverwaltung, zwei Korrekturrunden innerhalb von 14 Tagen sind enthalten.
So vergleichst du Angebote
Frag bei jedem Angebot nach dem Umfang: Welche Ereignisse sind enthalten? Sind Google Ads und Meta dabei? Wird der Consent Mode eingerichtet und getestet? Wird dokumentiert, was gebaut wurde? Was passiert, wenn nach der Abnahme etwas nicht stimmt, und gibt es Korrekturrunden? Wer das nicht vorab schriftlich bekommt, vergleicht Preise, die nicht vergleichbar sind. Ein günstiges Angebot ohne Test mit und ohne Einwilligung ist am Ende teurer als ein klar umrissenes Paket.
Achte außerdem darauf, wem der Container gehört und wie der Zugriff läuft. Er sollte im Konto deines Unternehmens liegen. Der Zugang des Dienstleisters läuft über die Nutzerverwaltung des Tag Managers und lässt sich später wieder entziehen.
Wer selbst einrichtet, spart das Honorar, zahlt aber mit Zeit und mit dem Risiko, dass Fehler unbemerkt bleiben. Das kann sich lohnen, wenn du dich einarbeiten willst und die Seite klein ist. Es lohnt sich weniger, wenn Werbebudget im Spiel ist: Falsche Conversions verleiten dazu, Geld in die falsche Richtung zu lenken, und diese Kosten tauchen auf keiner Rechnung auf.
Laufende Kosten
Tracking ist kein einmaliges Projekt. Neue Seiten, Formulare oder Kampagnen brauchen oft neue oder geänderte Ereignisse, und eine gelegentliche Kontrolle zeigt, ob alles noch zählt. Plane dafür etwas Budget ein.
Wann sich ein Audit zuerst lohnt
Hast du schon Tracking und bist nicht sicher, ob es stimmt, ist ein Audit der günstigere Einstieg. Es kostet 80 € und wird bei einem Auftrag angerechnet. Du bekommst eine Liste, was funktioniert und was nicht, und kannst danach entscheiden, ob du selbst korrigierst oder korrigieren lässt. Das ist vor allem sinnvoll, wenn dein Konto Anzeigen schaltet und du nicht weißt, ob die gemeldeten Conversions stimmen.
Ein Audit eignet sich auch dann, wenn du das Tracking selbst korrigieren möchtest, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst: Die Liste gibt dir die Reihenfolge vor.
Häufige Fragen
Sind Google Tag Manager und GA4 wirklich kostenlos?
Ja, die Werkzeuge selbst sind kostenlos. Kosten entstehen durch die Einrichtung: Konfiguration, Tests und Anbindung der Ereignisse.
Was kostet ein Tracking-Audit?
Ein Tracking-Audit kostet 80 € zuzüglich MwSt., und wird bei einem Auftrag angerechnet.
Wie schnell ist das Tracking live?
Die Einrichtung ist innerhalb eines Werktags live. Zwei Korrekturrunden innerhalb von 14 Tagen sind enthalten.
Muss ich mein Passwort teilen?
Nein. Der Zugriff läuft über die Nutzerverwaltung des Tag Managers.
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